Der Dialog ist eine besondere Art miteinander zu sprechen und einander zuzuhören. Eigentlich geht es dabei nicht um das Sprechen als solches, sondern um die Erforschung unserer tiefsten Annahmen und Überzeugungen,ein beständiges Hinterfragen von Prozessen, Sicherheiten und Strukturen, die menschlichen Gedanken zugrunde liegen, um dann kollektiv zu neuen und tieferen Einsichten vorzudringen.
Für uns ist der Dialog eine Not - wendige Disziplin zur Entwicklung lernender Individuen, Teams und Organisationen.
Dialogbedeutet:
Dialog ermöglicht:
Dieses Dialogverständnis stützt sich vor allem auf die Gedanken des Quantenphysikers David Bohm und des Philosophen Martin Buber und geht unmittelbar auf das Dialogue Project des MIT (Massachusetts Institute of Technology) zurück.
„Wo aber das Gespräch sich in seinem Wesen erfüllt zwischen Partnern, die sich einander in Wahrheit zugewandt haben, sich rückhaltlos äußern und vom Scheinenwollen frei sind, vollzieht sich eine denkwürdige, sonst sich nirgendwo einstellende, gemeinschaftliche Fruchtbarkeit. Das Wort ersteht Mal um Mal substantiell zwischen den Menschen, die von der Dynamik eines elementaren Mitsammenseins in ihrer Tiefe ergriffen und erschlossen werden. Das Zwischenmenschliche erschließt das sonst Unerschlossene.” Martin Buber
Literatur:
David Bohm
„Der Dialog -Das offene Gespräch am Ende der Diskussionen“
Martina &. Johannes Hartkemeyer, L. Freeman Dhority
„Miteinander Denken - Das Geheimnis des Dialogs„
Linda Ellinor, Glenna Gerard
„Der Dialog im Unternehmen - Inspiration, Kreativität, Verantwortung„
Martin Buber
„Das dialogische Prinzip“
Peter Senge
„Die fünfte Disziplin“
Danah Zohar
„Am Rande des Chaos“
William Isaacs
“Dialog als Kunst gemeinsam zu denken – Die neue Organisationskultur in
Organisationen“